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Brandhaus
Allgemeines
Das Brandübungshaus ist ein Gebäude, das etwa die Größe eines Einfamilienhauses hat, mit einer Grundfläche von ca. 9 x 15 m.
Auf zwei Geschossebenen können Brände unterschiedlichster Art computergesteuert simuliert werden.So kann z.B. im Erdgeschoss ein
Werkstattbrand mit Gasflaschen und im 1. Obergeschoss ein Wohnungsbrand dargestellt werden.

Die Brandstellen
Die Brandstellen bestehen aus Edelstahl und sind als Sofa-, Küchen-,Werkbank- und Gasflaschenattrappen ausgebildet, die mit Gasbrennern befeuert werden.
Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann jeder Raum zusätzlich verraucht werden. Dies geschieht durch ein wärmebeständiges Nebelfluid, da Temperaturen bis zu 800° C entstehen können. Um tragende Bauteile vor Wärmestrahlung zu schützen, sind "Hitzeschilder" aus Corten-Stahlplatten im Bereich der Brennstellen angebracht. Die Glasscheiben der Fenster sind aus Ceranglas - ähnlich einer Kochplatte - hergestellt.



Die Steuerung
Um möglichst realistische Übungen simulieren zu können, sind Sensoren an den Brandstellen angebracht die registrieren, wo welche Wassermenge
pro Zeiteinheit auftrifft. Dementsprechend kann dann das Verhalten des Feuers über einen Computer bis hin zum Verlöschen gesteuert werden.
Die Gasversorgung erfolgt aus einem Gastank mit einem Fassungsvermögen von rund 3 m³. AlsWasserversorgung sind zwei Hydranten vorhanden, welche von
zwei unterirdischen Löschwasserbehältern mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 15 m³ über eine Druckerhöhungsanlage versorgt werden.
 
Der Ausbildungsbetrieb
Im Ausbildungsbetrieb wird jeder vorgehende Trupp von einem erfahrenen Ausbilder unter Atemschutz begleitet. Weiterhin sind in jedem Übungsraum Notschalter angebracht, die es ermöglichen bei Gefahr die Anlage sofort abzuschalten. Die Übungsanlage wird zusätzlich von einem Leitstand überwacht und gesteuert. Diese Kombination bietet den Übenden einen hohen Sicherheitsstandard.
 
Die Sicherheitsvorkehrungen
Um einen Gasaustritt frühzeitig erkennen zu können, ist für den gesamten Gebäudekomplex eine Gaswarnanlage vorgesehen.Die Konzeption der Anlage ermöglicht es, dass jeder Teilnehmer eines Lehrganges, bestehend aus 30 Feuerwehrleuten, innerhalb von zwei Tagen sechs unterschiedliche Übungen absolvieren kann. Als Teilnehmer beim Lehrgang Brandbekämpfung sind bereits ausgebildete Atemschutzgeräteträger vorgesehen. Übungen im Brandhausfinden auch bei allen
Atemschutzlehrgängen statt.
 





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